1.00  Einführung in die META-Tags

1.01  Praktischer Nutzen

2.00  Die NAME-Variablen

2.01 Die abstract-Information

2.02  Die audience-Information

2.03  Die author-Information

2.04  Die copyright-Information

2.05  Die description-Information

2.06  Die distribution-Information

2.07  Die formatter-Information

2.08  Die generator-Information

2.09  Die keywords-Information

2.10  Die revisit-after-Information

2.11  Die robots-Information

2.12  Die owner-Information

2.13  Der LANG-Parameter

2.14  Der DIR-Parameter

2.15  Der SCHEME-Parameter

3.00 Die HTTP-EQUIV-Variablen

3.01  Die Content-Type-Information

3.02  Die Content-Language-Information

3.03  Die Date-Information

3.04  Die Expires-Information

3.05  Die Pragma-Information

3.06  Die Refresh-Information

4.00  META-Generatoren

Anhang A – Datum- und Zeitangabe


1. Einführung in die META-Tags

Alltag: Man fragt eine Suchmaschine nach einem Schlüsselwort und bekommt eine Liste von Links mit kurzen Inhaltsangaben. Dabei sieht man meistens nur den Kopf und den Einführungstext. Die Sache ist also meistens nicht sehr übersichtlich. Viel praktischer wäre es doch, wenn man statt dem Kopftext zum Beispiel eine Inhaltsangabe bekäme. Man könnte sofort wissen, über was ein HTML-Dokument informiert und ob es für einen von Nutzen ist.

Genau diese Aufgabe übernehmen die META-Tags. Sie werden in den Kopfteil eines HTML-Dokumentes gesetzt
und geben allgemeine Informationen für Leser und Browser. So ist es zum Beispiel möglich, den Browser anzuweisen, die geladene Seite nicht in den Cache zu schreiben, da sie sich ständig ändert. Weitere
Aufgaben sind Inhaltsangaben, Stichwörter, Gültigkeit und regionale Informationen, sowie Informationen über den zu verwendenden Zeichensatz.

Ein META-Tag sieht im Quelltext dann z.B. so aus:

<!doctype html public „-//w3c//dtd html 4.0 transitional//en“>

<html>

<head>

<meta http-equiv=„Content-Type“ content=„text/html; charset=iso-8859-1“>

<meta name=„description“content=„Meta Tags – MetaTags in HTML-Dokumenten … „>

<meta name=„keywords“ content=„metatag, metatags, meta-tag, meta, tag, html-header,  http-equiv, …“>

<meta name=„author“ content=„SieberNET“>

<meta name=„robots“ content=„index, follow“>

<meta name=„robots“ content=„noarchive“>

<meta name=„audience“ content=„all“>

<meta name=„revisit-after“ content=„6 days“>

<meta name=„content-language“ content=„de“>

<meta name=„publisher“ content=„SieberNET“>

<link rel=„Shortcut Icon“ href=„/favicon.ico“>

<title>Metatags – Meta-Tags im HTML-Header – Die Verwendung von META-Tags</title>

</head>

<body>

</body>

</html>

Der META Tag hat drei verschiedene Parameter: NAME, CONTENT und HTTP-EQUIV. Dabei muss CONTENT immer angegeben werden. Die Bezeichnung dieser META-Information wird dann im Parameter NAME oder HTTP-EQUIV angegeben. Der Unterschied dieser beiden Parameter dient eigentlich nur zur Angabe von deren Zweck. META-Informationen, die als NAME definiert werden, beziehen sich immer auf den Inhalt einer Webseite und werden vom Browser als statische Variablen behandelt, während HTTP-EQUIV-Variablen Informationen über das Dokument im technischen Sinne enthalten. Sie ersetzen die Informationen aus dem vom Server übertragenen HTTP-Header, etwa das Datum oder die Angabe des Inhalts oder Zeichensätzen.


1.1 Meta Tags und der praktische Nutzen

Der praktische Nutzen der META-Tags liegt eigentlich eher im elektronischen Sinne. Sie helfen Suchmaschinen, genauere Informationen über die Seiten zu erhalten oder sagen dem Browser, was er mit dem Dokument anstellen soll. META-Tags sind im eigentlichen Dokument daher auch unsichtbar. Im folgenden sind einige Beispiele zur Nutzung der META-Tags im „Internet-Alltag“. Durch Klick auf die Links kann direkt zur Definition gesprungen werden.

Ganz interessante Sachen sind zum Beispiel Statistiken. Es gibt Suchmaschinen, die aus den META-Informationen
(soweit vorhanden) eine Statistik anfertigen, die Auskunft gibt, wieviele Seiten mit welchem Programm geschrieben wurden. (Fast) jeder HTML-Editor setzt nämlich seinen Namen in das GENERATOR-Tag.

Eine ebenfalls mit zu den beliebtesten zählende Möglichkeit ist die Angabe von einem „Verfallsdatum“.
So kann eine Seite definitiv festlegen, wann sie ihre Gültigkeit verliert und der Browser nach der neueren Version suchen soll. Dieser Effekt kann mit dem EXPIRES-Tag erreicht werden.

Natürlich gibt es auch Seiten, die täglich öfters aktualisiert werden. Die Angabe eines Verfallsdatums wäre also unmöglich, da (besonders bei Zeitungen) nie genau gesagt werden kann, wann etwas neues eintrifft. Um nun bei jedem neuen Aufruf einer Seite einen Reload zu erzwingen, sagt man den Browser
einfach, er soll die Seite nicht in den Cache schreiben. Zu diesem Zweck wird das PRAGMA-Tag verwendet.

Und weil wir gerade von automatischen Reloads reden: Man kann auch erzwingen, daß eine Seite nach einer bestimmten
Anzahl von Sekunden geladen wird. Aufgabenbereich dazu sind zum Beispiel Chat-Fenster, die alle 10 Sekunden (oder öfter) den Inhalt aktualisieren. Der META-Tag heißt REFRESH

Eine in Rating-Systemen sehr oft verwendete META-Information ist das „Pics-Label-Tag“. Hier wird festgelegt, ob eine Seite zum Beispiel sexuellen oder rassistischen Inhalt und wenn, in welchem Maße enthält. Der Browser kann also bei aktiviertem Filter den Zugriff sperren oder auf Eingabe eines Masterpassworts erst freischalten.
Jede Person oder Firma kann seine Seite z.B. bei RSAC registrieren lassen. Nach der Aufnahme in die Datenbank wird dann ein entsprechender META-Tag per eMail geschickt. Diesen muss man dann nur noch in seine Seite aufnehmen und optional das RSACi – Button einblenden.


2.00 Die NAME Variablen

In diesem Abschnitt werden die gängigsten NAME-Variable erklärt. Es handelt sich dabei um alle Tags, die als offiziell gelten. Zwar gibt es diverse Definitionen von Kodak oder IBM, aber diese haben sich nicht etabliert und sind daher auch nicht näher erläutert. Die Dublin-Core (DC) Tags wurden ebenfalls nicht beachtet, da sie nicht mehr aktuell sind.

Im übrigen sollte man den Text immer auf die verwendete Sprache der Seite anpassen. Eine Seite, die rein deutsch gehalten ist, sollte keine englischen Informationen in den META-Variablen enthalten. Ist die Seite zweisprachig, empfehle ich, den Text englisch zu halten, da die meisten Benutzer des Internet diese Sprache sprechen
oder zumindest verstehen. Ab HTML 4 wird dieses Problem durch den LANG-Parameter
gelöst.

Bei META-Variablen gilt, daß die Groß/Kleinschreibung ihres Namens eigentlich keine Rolle spielt. Ob die Information also „Author“  oder „author“ heißt, ist egal. Allerdings gibt es einige wenige Suchmaschinen, die auf unterschiedliche Schreibweisen der Buchstaben allergisch reagieren (z.B. erster Buchstabe groß). Also im Normallfall immer alles schön klein schreiben.


2.01 Die abstract – InformationDie abstract-Information ist äquivalent zur description-Variable. Der Text enthält eine Inhaltszusammenfassung der Seite und sollte maximal 200 Zeichen lang sein. Auf jeden Fall sollte man die Beschreibung sowohl im abstract, als auch in das description-Tag setzen. Jede Suchmaschine wählt etwas anderes.

Beispiele:

<META NAME=„abstract“CONTENT=„Diese
Seite enthält interessante Informationen zu Metatags“
>

<META NAME=„abstract“CONTENT=„This
page contains interesting information about metatags“
>


2.02 Die audience – Information

Mit der audience-Variable wird die Zielgruppe angegeben. Macht man eine Seite für Gewerbetreibende, so kann man dies hier vermerken. Der Eintrag sollte möglichst kurz sein (maximal 15 Zeichen). Sollte eine Seite für alle Personen gedacht sein, kann diese Information gänzlich weggelassen werden.

Beispiele:

<META NAME=„audience“CONTENT=„Hundehalter“>

<META NAME=„audience“CONTENT=„Spielefreaks“>


2.03 Die author– InformationDiese Variable dient der Angabe des Autors. Am besten fügt man hinter dem Namen noch die eMail-Adresse in Klammern
ein. Manche Suchmaschinen bieten die Möglichkeit, direkt zu erfahren, wer eine Seite geschrieben hat. Man sollte diese Informationen also auf jeden Fall angeben. Mehr als 30 Zeichen sollte man allerdings nicht verwenden.

Beispiele:

<META NAME=„author“CONTENT=„Hans
Müller“
>

<META NAME=„author“CONTENT=„Hans
Müller (hans.mueller@t-online.de)“
>


2.04 Die copyright – Information

Um zu zeigen, wer die Rechte an einem Dokument besitzt, kann die copyright-Variable verwendet werden. Hier kann man eine
kurze Zeichenkette in der Form „Copyright © by Toni Sieber“. Das „©“ kann man mit der Angabe &copy; erzeugen. Natürlich kann man auch das „c“ in Klammern, also (c), nehmen. Auch die Angabe einer eMail-Adresse ist empfehlenswert.

Beispiele:

<META NAME=„copyright“ CONTENT=„(c) SieberNET (kontakt@siebernet.de)“>

<META NAME=„copyright“ CONTENT= „Copyright &copy; 2005 by SieberNET“>


2.05 Die description – Information
Diese Variable enthält (genau wie
die abstract-Variable) eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes einer Webseite. Dabei sollten maximal 200 Worte verwendet werden. Ohne die description-Variable verwendet eine Suchmaschine den Kopf-Teil einer Datei, der meist nur aus Überschrift und Einführungssatz besteht.

Beispiele:

<META NAME=„description“ CONTENT=„Auf diesen Seiten geht es um Sozialprobleme.“>

<META NAME=„description“ CONTENT=„These pages are about social problems.“>


2.06 Die distribution – InformationMit dieser Variable wird festgelegt, wie weit das Angebot einer Seite gilt. Gültige Werte sind „local“ und „global“. Wenn sich ein Angebot auf einer Seite also an die ganze Welt richtet, ist hier „global“ einzutragen. Gelten die Angebote allerdings nur innerhalb Deutschlands oder auch nur eines Ortes, nimmt man „local“.

Beispiele:

<META NAME=„distribution“CONTENT=„global“>

<META NAME=„distribution“CONTENT=„local“>


2.07 Die formatter – Information

Diese Variable dient zur Angabe des Formatierprogrammes.
Es gibt im Intenet verschiedene Tools, mit denen sich einen HTML-Seite analysieren und formatieren läßt. Diese hinterlassen dort nach getaner Arbeit ihren Namen. Wenn man seine Seite per Hand geschrieben hat, kann man dort auch seinen Namen eintragen.

Beispiele:

<META NAME=„formatter“CONTENT=„HTMLAnalyzer“>

<META NAME=„formatter“CONTENT=„T. Sieber“>


2.08 Die generator– Information

Der generator-Tag dient zur Angabe des HTML-Editors, mit dem diese Seite geschrieben wurde. Jedes HTML-Programm setzt in diesen Tag seinen Namen und auch seinen Version. Das generator-Tag sollte entweder den Namen eines bekannten HTML-Editors enthalten oder nicht angegeben werden, da seltsame Angaben manche Statistiken kaputt machen.

Beispiele:

<META NAME=„generator“CONTENT=„NetObjectsFusion“>

<META NAME=„generator“CONTENT=„Microsoft FrontPage Express 4.0“>


2.09 Die keywords – Information

Dieser Tag dient zur Angabe von Stichwörtern der Seite. Eine Suchmaschine kann so eine Seite automatisch anzeigen, sobald
nach einem dieser Stichwörter gefragt wird. Die Angabe geschieht getrennt durch Kommata. Je mehr Stichwörter angegeben werden, desto größer ist die Chance, gefunden zu werden. Auf Angaben wie „sex“ sollte allerdings verzeichtet werden.

Beispiele:

<META NAME=„keywords“CONTENT=„katzen,hunde,kaninchen,pferde“>

<META NAME=„keywords“CONTENT=„computer, software, hardware, drucker“>


2.10 Die revisit-after – InformationDurch Angabe dieses Tags wird angegeben, wann eine Seite von einer Suchmaschine erneut besucht werden sollte. Dies ist nützlich, wenn sich eine Seite jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat in ihrem Inhalt verändert. Als Angabe werden die  Anzahl von Tagen (days), von Wochen (weeks) oder Monaten (months) akzeptiert.
Eine Angabe mit der Zahl 1 wird mit dem Singular (1 day), eine mit mehr Zahlen mit dem Plural geschrieben (3 weeks).

Beispiele:

<META NAME=„revisit-after“CONTENT=„1 month“>

<META NAME=„revisit-after“CONTENT=„5 days“>


2.11 Die robots – Information

Diese Angabe ist nur für Suchmaschinen. Man kann angeben, ob eine Seite aufgenommen werden soll (index) oder nicht (noindex) und ob die Links auf dieser Seite verfolgt (follow) werden sollen oder eben nicht (nofollow).  Will man beides einschalten, kann man all verwenden.

Beispiele:

<META NAME=„robots“CONTENT=„noindex,follow“>

<META NAME=„robots“CONTENT=„all“>


2.12 Die owner – InformationDiese Angabe dient zur Angabe des Seiteninhabers. Man sollte hier nur eine eMail-Adresse vorfinden. Einige kleinere Browser verwenden diese Information, um eine direkte Kontaktmöglichkeit zum Autor zur Verfügung zu stellen. Die neuen Browser verwenden hierfür allerdings einen LINK-Tag

Beispiele:

<META NAME=„owner“CONTENT=„hans.p@microsoft.com“>

<META NAME=„owner“CONTENT=„marc@uni-ha.de“>


2.13  Der LANG-ParameterDieser Parameter dient zur Angabe des Landes in einer Abkürzung. Diese sind normalerweise auch die Domain-Endungen des jeweiligen Landes. Gibt es eine Seite also mehrsprachig, kann man ruhig den gleichen Meta-Tag in mehreren Sprachen angeben. Hier ist eine Liste der gebräuchlichsten Abkürzungen:

spana href=“#description“

de Deutschland
at Österreich
ch Schweiz
dk Dänemark
fr Frankreich
nl Niederlande
sp Spanien
uk United Kingdom (England)
us USA

Beispiele:

<META NAME=„keywords“ LANG=„de“ CONTENT=„Hund, Katze, Hase“>

In diesem Abschnitt werden die gängigsten NAME-Variable erklärt. Es handelt sich dabei um alle Tags, die als offiziell gelten. Zwar gibt es diverse Definitionen von Kodak oder IBM, aber diese haben sich nicht etabliert und sind daher auch nicht näher erläutert. Die Dublin-Core (DC) Tags wurden ebenfalls nicht beachtet, da sie nicht mehr aktuell sind. – Information/spanspan style=“color: #33ccff;“span style=“color: #99cc00;span style=“font-family: /table“/spanspan style=“font-family: <META NAME=„keywords“ LANG=„us“ CONTENT=„dog, cat, rabbit“>

<META NAME=„keywords“ LANG=„fr“ CONTENT=„chien, chat, liévre“>


2.14  Der DIR-Parameter

Dieser Parameter ist nur für Länder interessant, wo man nicht von links nach rechts, sondern von rechts nach links liest. Man kann mit diesem Attribut dann die Textrichtung angeben. Die beiden Werte sind LTR (left-to-right) und RTL (right-to-left).

Beispiele:

<META NAME=„author“DIR=„RTL“ CONTENT=„Toni Sieber“>

<META NAME=„author“DIR=„LTR“ CONTENT=„rebeiSinoT“>


2.15 Der SCHEME-ParameterMit diesem Parameter kann man ein Schema für den Inhalt angeben. Einige Browser unterstützen diesen Tag aber nicht.

Beispiele:

<META SCHEME=„ISBN“ NAME=„DESCRIPTION“ CONTENT=„0-8230-2355-9“>

<META SCHEME=„MIME“ HTTP-EQUIV=„Content-Type“ CONTENT=„text/html; charset=ISO-8859-1“>


3. Die HTTP-EQUIVVariablenHTTP-EQUIV-Variablen dienen zum Ersetzen von Informationen aus dem vom Server übertragenen HTTP-Header. Dieser enthält alle grundsätzlichen Informationen über ein Dokument wie das Datum, die Größe, eine Inhaltsangabe im MIME-Format oder die Angabe, ob ein Dokument lokal gespeichert werden soll. Manchmal kommt es aber vor, daß man diese Informationen nun ändern will. Allerdings gibt es auf dem „normalen“ Wege keine Möglichkeit, da man hierzu einen eigenen Server bei sich zu Hause haben müsste.Es kommt im Übrigen auch noch selten vor, daß ein Server aus Versehen falsche Informationen liefert. Daher ist es nie ein Fehler, wichtige Angaben nochmal in den HEAD-Teil zu schreiben.

Man kann aber mit diesen Angaben auch Fehler machen! Wenn z.B. eine Zeitangabe im EXPIRES-Tag in der Vergangenheit liegt,
verhindert dies in den meisten Fällen die lokale Speicherung des Browsers. Eine falsche Inhaltsangabe sorgt nicht selten dafür, daß der Browser nicht irgendein Dokument anzeigt, sondern nur zum Download anbietet.


3.01 Die Content-Type – Information

Diese Information dient der Angabe es Date

span style=“color: #99cc00″

„katzen,hunde,kaninchen,pferde““revisit-after““noindex,follow“span style=“color: #99cc00″lt;META NAME=“keywords“ iinhaltes im MIME-Format. Server übermitteln diese Informationen, damit ein Browser eine Seite auch fstrong/span/spanspan style=“color: #99cc00″ür eine HTML-Dokument hält und nicht etwa für eine Bild. Um aber ganz sicher zu gehen, daß der Browser keine Fehler macht, gibt man das normalerweise aber nochmal an. Optional kann man danach auch noch den Zeichensatz angeben. Interessant ist das aber meist nur für Seite mit Umlauten oder Sonderzeichen.

Beispiele:

<META HTTP-EQUIV=„Content-Type“CONTENT=„text/html“>

<META HTTP-EQUIV=„Content-Type“ CONTENT=„text/html; charset=ISO-8859-1“>


3.02 Die Content-Language – InformationDiese Angabe dient (wie der Name schon
sagt) der Angabe der Seitensprache. Die Abkürzungen für die einzelnen
Länder stehen hier.

Beispiele:

<META HTTP-EQUIV=„Content-Language“
CONTENT=
„de“>

<META HTTP-EQUIV=„Content-Language“
CONTENT=
„us-en“>


3.02  Die Date– Information

Hier kann das Datum des Dokumentes angegeben werden. Dies ist vor Allem interessant, wenn man im Dokument mit JavaScript das Datum der letzten Bearbeitung (document.lastModified) abfragen will. Die Definition der beiden Angabemöglichkeiten sollten unbedingt in Anhang A gelesen werden

Beispiele:

<META HTTP-EQUIV=„Date“ CONTENT=„Sat, 12 Jun 2005 10:23:45 GMT +01:00“>

<META HTTP-EQUIV=„Date“ CONTENT=„2005-06-12T10:23:45+01:00“>


3.03 Die Expires – InformationDiese Angabe ist equivalent zur Datei-Angabe, allerdings geht es hier um das „Verfallsdatum“, also das Datum, nachdem eine Seite als nicht mehr aktuell bezeichnet werden kann. So kann man z.B. verhindern, daß eine Weihnachtsseite noch nach dem 25. Dezember angezeigt wird. Siehe auch Anhang A.

Beispiele:

<META HTTP-EQUIV=„Expires“ CONTENT=„Mon, 24 Mar 2005 14:12:40 GMT +01:00“>

<META HTTP-EQUIV=„Expires“ CONTENT=„2005-03-24T14:12:40+01:00“>


3.04  Die Pragma– Information

Die Pragma-Information dient zur Angabe,
ob eine Seite lokal gecacht werden sollte oder nicht. Sie hat auch nur
einen einzigen Parameter-Angabe, welche „NO-CACHE“ lautet.

Beispiel:

<META HTTP-EQUIV=„Pragma“ CONTENT=„NO-CACHE“>


3.05 Die Refresh – InformationDiese Information dient der Angabe, wann eine Seite neu geladen werden sollte und wenn, mit welcher URL. Der wohl aber meistbenutzte Zweck ist, automatisch nach einer bestimmten Anzahl von Sekunden auf eine andere Seite zu weiterzuleiten. Die Angabe besteht aus der Angabe der Sekunden in Form einer einfachen Zahl und einer optionalen URL, die man nach einem Semikolon angeben kann.

Beispiele:

<META HTTP-EQUIV=„Refresh“ CONTENT=„10“>

<META HTTP-EQUIV=„Refresh“ CONTENT=„5; URL=http://www.weiterleiten.de“>


4.00 META – Generatoren

Wer sich für seine Seite die META-Tags auf Eingabe einfach erstellen lassen will, kann dafür auf elektronische META-Generatoren zurückgreifen. Man füllt einfach ein Formular mit allen nötigen Informationen aus und erhält prompt (oder auch per eMail) den entsprechenden HTML-Code.

Hier sind ein paar empfehlenswerte Generatoren:

MetaBuilder 2 Ein recht umfassender META-Generator mit Dokumentation
DC Metadata Template Generator für die DC-Tags mit ein paar Extras


———
Anhang A – Datum- und Zeitangaben ——–


Bei Angaben von Datum und Zeit gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine liegt in der Verwendung des in der ISO 8601 festgelegten Schemas und die andere im Format eines HTTP-Headers mit englischen Monats- und Tagesabkürzungen. Hier werden beide erklärt.

Das ISO 8601-Format

Schema:

YYYYMMDDThh:mm:ssTZD

Beschreibung:


YYYY
Angabe des Jahres        (4 Stellen, ab 1980)MM
Angabe des Monats (2 Stellen, von 01 bis 12)
DD
Angabe des Tages
(2 Stellen, von 01 bis 31)


T
Trennzeichen
(1 Stelle, immer „T“)


hh
Angabe der Stunde
(2 Stellen, von 00 bis 23)
mm
Angabe der Minute
(2 Stellen, von 00 bis 59)
ss
Angabe der Sekunden
(2 Stellen, von 00 bis 59)


TZD
Angabe der Zeitzone


Bei allen Angaben
außer der Zeitzone muß die volle Stellenanzahl verwendet werden, wenn nur eine Stelle benötigt wird, mit führender Null.

Die Zeitzone wird mit der Abweichung von der GMT (General Measure Time) angegeben, also entweder „+hh:mm“ oder „-hh:mm“.
Da zum Beispiel Deutschland eine Stunde über der GMT liegt, verwendet man bei Angabe eines deutschen Datum am Ende „+01:00“.

Das HTTP-Header Format

Schema:

DDD,
dd MMM yyyy hh:mm:ss
GMT

Beschreibung:


DDD
Angabe des Wochentages      (3 Stellen, Abkürzungen
siehe unten)dd
Angabe des Tages
(2 Stellen, von 01 bis 31)

MMM
Angabe des Monatsnamens     (3 Stellen, Abkürzungen
siehe unten)

yyyy
Angabe des Jahres
(4 Stellen, ab 1980)


hhAnhabe der Stunde
(2 Stellen, von 00 bis 23)

mm Angabe der Minute
(2 Stellen, von 00 bis 59)ssAngabe der Sekunden
(2 Stellen, von 00 bis 59)

 

 

 


GMT
Angabe der Zeitzone


Abkürzungen für Wochentage:

Mon Montag
Tue Dienstag
Wed Mittwoch
Thu Donnerstag
Fri Freitag
Sat Samstag
Sun Sonntag

Abkürzungen für Monate:

Jan Januar
Feb Feburar
Mar März
Apr April
May Mai
Jun Juni
Jul Juli
Aug August
Sep September
Oct Oktober
Nov November
Dec Dezember

Für die Zeitzone gilt das gleiche wie beim ISO 8601-Format. Das Wort „GMT“ bleibt allerdings stehen. Für Deutschland wäre das dann „GMT +01:00“